Gestern habe ich in meinem Impulsbuch den folgenden Satz gelesen:

Ein Licht ist dazu da, es für andere leuchten zu lassen.
Dieser Gedanke findet seinen Ursprung im Matthäusevangelium, mit oder ohne biblischen Kontext – ich finde diesen Satz unglaublich schön.

Ich weiß von vielen Menschen, dass sie im Denken an ihre Liebsten eine Kerze anzünden, in Trauer, als Zeichen ihrer guten Gedanken, in Mitgefühl, voller Hoffnung.

Die Kerze als Lichtquelle erfährt dabei eine ganz besondere Bedeutung.
Auch ich zünde regelmäßig Kerzen an, ganz viele, wenn ich es einfach gemütlich haben will, weil Kerzen mir ein wärmendes und gutes Gefühl geben, Kerzenlicht hat doch irgendwie nochmal eine ganz eigene Romantik verbreitet so eine Wohlfühlatmosphäre.

Aber ich zünde auch für mich im Stillen eine einzige Kerze an, zünde sie bewusst an und gehe in mich.
Das habe ich auch gestern getan.
Ich habe zum Weltkrebstag 2021 eine Kerze angezündet.

Ich möchte daran glauben, dass Gott dieses Licht sieht und für mich weitergibt. Er kann ein bisschen Licht in dunkle Tagen bringen, er hört meinen Wunsch und schenkt den Menschen, an die wir denken, Kraft.
Wir können unser Licht für andere leuchten lassen, wir können einander unterstützen.

Wir können eine Kerze anzünden und den Menschen um uns herum zeigen:
„Ich bin da. Wir sind füreinander da. Ich denke an dich.“

Vielleicht wirst du ja auch ein Kerzen-Anzünderer?