Als mein Sohn nur ein paar Wochen alt war, ist meiner Frau und mir aufgefallen, dass eins bei jedem Besuch oder Abflug nicht fehlen darf: ein Rucksack!


Ohne Rucksack dürfen wir die Wohnung nicht verlassen. Ein Rucksack mit Windeln, Flasche, Tücher, frische Wäsche, Waschlappen, Schnuller, Spielzeug, Jacke falls es kälter wird, Decke und und und. Der Rucksack war nie leer.


Zwei Probleme gab es: wenn dieser kurz vor Verlassen der Wohnung noch nicht gefüllt war oder wir diesen zuhause vergessen hatten. In der ersten Zeit sind wir zu den Terminen eigentlich nie pünktlich gekommen. Wir wurden schon gelobt, wenn es nur eine halbe Stunde später als vereinbart war.
Ja, ohne Rucksack war da nichts möglich.

„Gott ist für mich wie ein Rucksack“ – Das ist ein Spruch, der eine Konfirmandin im Unterricht sagte.
Ich finde dieser Vergleich passt perfekt! Gott ist für mich wie ein Rucksack, weil er meine Lasten mit mir trägt. Gott ist für mich wie ein Rucksack, weil es häufig doch schwieriger ist Probleme ohne seine tragende Hilfe zu bewältigen.
Für mich ist er ein Rucksack, der perfekt an jede einzelne Person angepasst ist. Für mich ist Gott ein Rucksack, den ich aber auch zuhause nicht vergessen kann. Diesen Rucksack muss ich auch nicht selbst füllen. Ich glaube, er weiß doch am besten, inwiefern er mir in bestimmten Situationen Hilfe anbieten kann.


„Gott ist für mich ein Rucksack.“ -> ein Rucksack, den wir bei all’ unseren alltäglichen Ausflügen mit uns tragen.

Ich wünsche euch ein gesegnetes Wochenende! 🙂