Es haben mich so viele Bilder von überschwemmten Kellern und Wohnungen erreicht, so viele Spenden- und Hilfeaufrufe.

Und es fiel mir so schwer, die richtigen Worte für heute zu finden. Der Auftanker soll normalerweise Kraft schenken, aufbauen, Mut machen, stärken…

Aber irgendwie fehlen mir die Worte. Mir fehlt ein passendes Zitat oder ein passendes Gedicht.

Mitten in einer Pandemie haben wir Überflutungen und
Überschwemmungen erlebt.

Das ist nicht normal und hier hilft auch kein einfaches „Alles wird wieder gut“ oder ein „Das wird schon wieder.“

Den meisten Menschen von uns geht es zum Glück gut, wir haben ein sicheres Zuhause, in das wir zurückkehren konnten.

Und bei all diesem Nachdenken kam mir dann der folgende Gedanke:

Vielleicht müssen wir gerade keine passenden tröstenden Worte finden. Ich muss das nicht und keiner von Euch muss das.

Aber ich denke, wir haben jetzt alle klare Aufgaben:

Wir müssen zusammenhalten.

Das bedeutet für die einen, ein offenes Ohr zu haben, manche können vielleicht finanziell helfen, manche können ihren Nächsten durch Sachspenden, einem leckeren Essen oder einem guten Gespräch helfen.

Manche können einfach da sein, wir können mithelfen, mitreden, mitweinen, mittrauern.

Und wir können, wir sollten auch sagen, wenn wir nicht mehr weiter wissen, wenn wir Hilfe brauchen. Um Hilfe bitten ist so so wichtig!

Das ist nicht „schwach“ oder doof, sondern es ist ein Geben und Nehmen.

Wir können Trost sein. Für andere. Indem wir Hilfe geben oder indem wir Hilfe annehmen, indem wir für jemanden da sind, oder indem wir jemanden bei uns brauchen.

Und indem wir TROST sind für andere, tanken wir auf. Uns und andere.

DAS ist Nächstliebe, das ist wirklich, das ist „Christ sein“.

Schönes Wochenende
Laura